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Fachkräftemangel 2026: Warum Unternehmen jetzt strategischer denken müssen als je zuvor

Der Jahresanfang fühlt sich für viele Unternehmen nach Neuausrichtung an. Neue Ziele, neue Budgets, neue Erwartungen. Gleichzeitig bleibt eine Frage oft unbeantwortet: Reicht die aktuelle Personalstrategie wirklich aus, um den kommenden Jahren standzuhalten? Der Fachkräftemangel ist nämlich kein neues Phänomen. Er begleitet die deutsche Wirtschaft seit Jahren, doch mit Blick auf 2026 erreicht er eine neue Dimension. Schon heute kämpfen 86% aller Unternehmen in Deutschland weiterhin um geeignete Talente – ein Niveau, das auf anhaltend hohe Personalnachfrage und strukturelle Engpässe hinweist (Manpower, 2025). Prognosen zeigen, dass sich diese Situation weiter zuspitzen wird.

Genau hier setzt ADU Personalservice an und begleitet Unternehmen dabei, den Jahresstart als strategischen Wendepunkt zu nutzen mit Lösungen, die sowohl aktuelle Herausforderungen adressieren als auch langfristige Personalrisiken minimieren.

Warum der Jahresstart kein gewöhnlicher Neustart sein sollte

Während Budgets und Projekte zu Jahresbeginn schnell definiert sind, bleibt die Personalstrategie oft reaktiv. Doch Personalentscheidungen, die nur kurzfristig getroffen werden, bleiben häufig hinter den tatsächlichen Anforderungen zurück. So zeigte der DIHK-Fachkräftereport 2025/2026: mehr als ein Drittel der Unternehmen kann offene Stellen zumindest teilweise nicht besetzen. Strukturelle Engpässe sind somit also real und spürbar (DIHK, 2025). Zusätzlich fehlten im Juni 2025 bundesweit rund 391.000 qualifizierte Fachkräfte, sodass etwa jede dritte offene Stelle nicht besetzt werden konnte (KOFA, 2025). Diese Zahlen zeigen, dass eine rein operative Personalplanung häufig zu spät greift.

ADU Personalservice unterstützt Unternehmen dabei, Personal nicht isoliert zu betrachten, sondern als festen Bestandteil betrieblicher Planung und Entwicklung zu verankern. Die Zusammenarbeit beginnt bereits im Jahresstart-Check, bei dem Bedarfe detailliert analysiert und priorisiert werden, weit über die klassische Stellenbesetzung hinaus.

Fachkräftemangel 2026 – schon heute spürbar, morgen entscheidend

Deutschland steht vor einem demografischen Wendepunkt, der den Arbeitsmarkt nachhaltig beeinflusst. So prognostiziert das Institut der deutschen Wirtschaft, dass bis 2028 bundesweit rund 768.000 Fachkräfte fehlen könnten, wenn sich bestehende Trends fortsetzen (IW Köln, 2025). Besonders betroffen sind technische Berufe, Pflege- und Gesundheitsfachkräfte sowie IT-Experten, in denen die Nachfrage bereits heute deutlich höher ist als das Angebot (IAB, 2025).

Zudem ist der Fachkräftemangel nicht gleichmäßig über alle Branchen verteilt: Während einige Sektoren leichte Entlastung durch konjunkturelle Schwankungen erfahren, berichten weiterhin über 28% der Unternehmen von Schwierigkeiten, genügend qualifizierte Mitarbeitende zu finden (ifo, 2025). Diese strukturelle Herausforderung macht deutlich: Selbst wenn kurzfristige Engpässe abnehmen, verschärft sich der Konkurrenzkampf um Talente langfristig.

Strategische Personaldienstleistung in der Praxis

Unternehmen, die sich ausschließlich auf Ad-hoc-Rekrutierung, verstanden als kurzfristige Reaktion auf Personalengpässe, verlassen, riskieren den Verlust operativer Leistungsträger, überlastete Führungskräfte und verpasste Wachstumschancen. Strategische Personaldienstleistung kombiniert hingegen operative Flexibilität mit zukunftsorientierter Personalplanung. Genau hier setzt ADU Personalservice an, indem es:

  • Unternehmen frühzeitig bei Bedarfsermittlung und Personal-Forecasting unterstützt
  • Talent- und Kompetenzpools aufbaut, die schnell aktivierbar sind
  • passgenaue Profile identifiziert, bevor der Engpass akut wird

Dadurch wird Personaldienstleistung vom reinen Unterstützungsinstrument zum Wettbewerbsvorteil, weil Personal nicht nur bedient, sondern geplant gedacht wird.

Planungssicherheit schafft Stabilität und Entlastung

Eine strategische Personalplanung zahlt sich mehrfach aus: HR-Teams gewinnen Zeit, Führungskräfte können sich auf Kernaufgaben konzentrieren und Mitarbeitende erleben verlässlichere Einsatzperspektiven. Unternehmen berichten, dass stabile Personalstrukturen zu höherer Produktivität und geringerer Fluktuation führen – ein Effekt, der in Zeiten struktureller Engpässe besonders wertvoll ist.

Selbst wenn sich der Arbeitsmarkt zeitweise entspannt, bleibt der demografische Wandel ein zentraler Belastungsfaktor für Unternehmen. Umso wichtiger ist es, Personal nicht erst bei akutem Bedarf zu organisieren. Eine vorausschauende Planung schafft Verlässlichkeit, entlastet Führungskräfte und stärkt die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen nicht nur 2026, sondern auch im Hinblick auf die kommenden Jahre.

Fazit: Vom Jahresstart zur strategischen Zukunftssicherung

Der Jahresbeginn bietet Unternehmen die einzigartige Chance, nicht nur in Routineprozesse zurückzukehren, sondern die Personalstrategie neu auszurichten – mit einem Blick auf die Herausforderungen von heute und morgen. Der Fachkräftemangel ist kein Thema für ein ferneres Jahr: Er wirkt bereits spürbar und wird zumindest bis 2028 voraussichtlich weiter an Bedeutung gewinnen.

ADU Personalservice begleitet diesen Wandel partnerschaftlich, systematisch und mit einem klaren Fokus auf nachhaltige Personalstrukturen. Denn Unternehmen, die heute strategisch handeln, sind auch morgen personell stabil aufgestellt und damit erfolgreicher.

Quellen:

ManpowerGroup Deutschland
Fachkräftemangel Studie 2025
https://www.manpowergroup.de/de/insights/studien-und-research/studien/2025/01/20/15/32/mpg-studie-fachkraeftemangel-2025

Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
DIHK-Fachkräftereport 2025/2026 – Engpässe bleiben eine Herausforderung
https://www.dihk.de/de/newsroom/fachkraeftereport-2025-2026-engpaesse-bleiben-eine-herausforderung-159846

Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA)
Fachkräftereport Juni 2025
https://www.kofa.de/daten-und-fakten/studien/fachkraeftereport-juni-2025

Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln)
Prognose zum Fachkräftemangel bis 2028
https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/alexander-burstedde-jurek-tiedemann-2028-fehlen-768000-fachkraefte.html

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
Arbeitsmarktprognosen und demografische Entwicklung
https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/gero-kunath-valeria-quispe-sabine-koehne-finster-dirk-werner-in-diesen-branchen-ist-der-fachkraeftemangel-am-groessten.html

ifo Institut
Fachkräfteengpässe nach Branchen
https://www.ifo.de/en/facts/2025-02-17/economic-slowdown-eases-shortage-skilled-workers-germany